Viele Projekte scheitern nicht an fehlendem Fachwissen, sondern daran, dass wichtige Stakeholder zu spät einbezogen oder ihre Interessen falsch eingeschätzt wurden. Eine gute Stakeholder-Analyse hilft, genau das zu vermeiden.
Was ist eine Stakeholder-Analyse?
Dabei werden alle Personen und Gruppen identifiziert, die Einfluss auf ein Projekt haben oder von ihm betroffen sind: Auftraggeber, Teammitglieder, externe Partner, aber auch indirekt Betroffene. Für jeden Stakeholder wird bewertet, wie groß sein Einfluss und wie hoch sein Interesse am Projekt ist.
Warum das den Unterschied macht
Wer früh weiß, wer wichtig ist und was diese Person braucht, kann gezielt kommunizieren, Widerstände frühzeitig erkennen und Unterstützer aktiv einbinden. Das spart im späteren Projektverlauf Zeit und verhindert böse Überraschungen.
Drei einfache Schritte
Erstens: Alle relevanten Stakeholder auflisten.
Zweitens: Einfluss und Interesse jeweils einschätzen, zum Beispiel in einer einfachen Matrix.
Drittens: Daraus eine passende Kommunikationsstrategie für jede Gruppe ableiten – nicht jeder braucht dieselbe Information im selben Detailgrad.

